Branchen-News


Britisches Verteidigungsministerium verlängert Servicevertrag mit BAE im Wert von 200 Mio. Pfund

BAE Systems ist mit der Wartung der Gefechtsmanagementsysteme, taktischen Netzwerke und gemeinsamen Infrastrukturen auf 38 Schiffen der britischen Marine beauftragt worden. Der Vertrag im Wert von 200 Mio. GBP (267 Mio. USD) hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

Im Rahmen der Vereinbarung mit dem britischen Verteidigungsministerium (MoD) wird BAE Systems für ein hohes Maß an Anlagenverfügbarkeit sorgen, veraltete Technologien aktualisieren sowie die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Gefechtssysteme an Bord der Schiffe verbessern.

Der sogenannte JSS-Vertrag (Joint Support Solutions) sieht die Bereitstellung eines speziellen Schiffssupportteams durch BAE Systems vor, das für Reparaturen, Technologieaktualisierungen und Ersatzteile verantwortlich ist. Das Team wird in den britischen BAE-Niederlassungen Broad Oak (Portsmouth), Frimley, New Malden und Yeovil arbeiten.

Dies ist der zweite JSS-Vertrag zwischen dem MoD und BAE. Die erste Vereinbarung wurde 2010 unterzeichnet und umfasste die Fregatten vom Typ 23 der Royal Navy, Landing Platform Dock (LPD) und HMS Ocean, die RFA Argus sowie Minenräumboote.

Der jüngste Vertrag (JSS 2) wurde erweitert und umfasst jetzt auch die sechs Zerstörer vom Typ 45 sowie zwei Queen Elizabeth-Flugzeugträger der britischen Marine.

Der JSS 2-Vertrag fällt unter das Common Support Model, einen übergreifenden Rahmenvertrag für Supportleistungen für die gesamte britische Kriegsschiffflotte.

JSS 2 profitiert von den laufenden Investitionen des MoD in das Fregatten-Programm „Type 26 Global Combat Ship“ und baut auf den gemeinsamen Infrastruktursystemen (Shared Infrastructure, SI) auf, die derzeit in den Fregatten vom Typ 23, River Class Batch 2 Offshore Patrol Vessels, sowie den Schiffsklassen LPD und Landing Platform Helicopter (LPH) installiert werden. Im Rahmen des Vertrags wird die nächste Generation des SI-Systems auch auf den Fregatten vom Typ 45 und QEC-Schiffen eingesetzt.

Die SI-Technologie sorgt für eine agile Laufzeitumgebung, die schnelle Beurteilung, Erprobung und Einrichtung neuer Systeme ermöglicht.

Im Rahmen des JSS 2-Vertrags werden rund 50 Mio. GBP (67 Mio. USD) an 27 Hauptanbieter in Großbritannien – einschließlich 14 KMU – vergeben, die Hardware, Software und logistische Unterstützung bereitstellen.

Richard Williams, Leiter des Bereichs Marine-Gefechtssysteme bei BAE Systems, erklärte: „Der JSS-Vertrag hat für ein hohes Maß an Verfügbarkeit von Gefechtssystemen für die Flotte der Royal Navy gesorgt und bot dem für Marinegefechtssysteme zuständigen Team des Verteidigungsministeriums spezialisierte Unterstützung.

Der neue Vertrag JSS 2 baut auf diesem Stammbaum auf – mit mehr Plattformen und Systemen. Er steigert den Mehrwert der MoD-Investition in die Fregatte vom Typ 26. Davon profitieren nicht nur die Gefechtssysteme der gesamten Flotte, auch die Strategie für Gefechtssystemkohärenz des Amts für Verteidigungsausrüstung und -unterstützung wird umgesetzt.“

- December 2017

Zurück zu den Nachrichten


Zukünftige Messe: Marine Maintenance World Expo 2019, 25-27 Juni 2019, Halle 11, RAI, Amsterdam, Niederlande
Zukünftige Messe: Marine Maintenance World Expo 2020, 23-25 Juni 2020, Halle 11, RAI, Amsterdam, Niederlande